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Stand: 9. Oktober 2026
Diese Belehrung betrifft das gesetzliche Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen. Die ordentliche Abonnementkündigung ist ein gesondertes Recht nach Abschnitt 5 der AGB. Community-Profillöschung oder Deinstallation sind weder Widerruf noch Abonnementkündigung.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie Shaggai GmbH, Hauptstraße 44, 40789 Monheim am Rhein, Deutschland, E-Mail: info@shaggai.email, mittels einer eindeutigen Erklärung, beispielsweise per Brief oder E-Mail, über Ihren Entschluss informieren. Sie können das unten stehende Musterformular verwenden; dies ist jedoch nicht vorgeschrieben. Sie können uns auch über mymusik.app/contact kontaktieren. Geben Sie ausreichende Informationen zur Zuordnung des Vertrags an.
Sie können Ihren Widerruf außerdem ohne Anmeldung über „Vertrag widerrufen“ übermitteln. Die Funktion ist auf jeder Seite im Footer unter „Rechtliches“ und nach Anmeldung in „Mein Konto“ erreichbar. Geben Sie dort Ihren Namen, Angaben zum Vertrag und Ihre E-Mail-Adresse für die Bestätigung an. Mit „Widerruf bestätigen“ senden Sie Ihre Erklärung ab. Wir bestätigen den Eingang unverzüglich per E-Mail mit dem Inhalt Ihrer Erklärung sowie Eingangsdatum und -uhrzeit; Sie können den Beleg auch direkt herunterladen. E-Mail und Post bleiben als Übermittlungswege möglich. Für Rückfragen erreichen Sie uns auch telefonisch unter +49 1556 3890642.
Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung. Das Formular ist freiwillig; die Bearbeitung hängt nicht davon ab, dass Sie diesen Übermittlungsweg verwenden.
Wir zahlen alle von Ihnen erhaltenen Zahlungen einschließlich etwaiger Lieferkosten, ausgenommen Mehrkosten einer von Ihnen gewählten anderen als der günstigsten angebotenen Standardlieferung, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen nach Eingang des Widerrufs zurück.
Wir verwenden dasselbe Zahlungsmittel wie bei der ursprünglichen Transaktion, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Erstattungsgebühren fallen nicht an. Ob für eine während der Widerrufsfrist ausdrücklich angeforderte Dienstleistung anteiliger Wertersatz anfällt, richtet sich nach den unten erläuterten gesetzlichen Voraussetzungen. Allein die Anmeldung oder begonnene App-Nutzung führt nicht zum automatischen Verfall der gesamten Abonnementzahlung oder des Tokenguthabens.
Wenn Sie ausdrücklich verlangen, dass eine kostenpflichtige Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnt, und ordnungsgemäß über Widerruf und Wertersatz belehrt wurden, müssen Sie unter den gesetzlichen Voraussetzungen einen angemessenen Betrag zahlen. Dieser entspricht dem Anteil der bis zu Ihrem Widerruf erbrachten Leistung am vereinbarten Gesamtumfang. Bei einem unverhältnismäßig hohen Gesamtpreis gilt die gesetzliche Marktwertregel.
Bei einer kostenpflichtigen Dienstleistung setzt vorzeitiges Erlöschen die vollständige Leistungserbringung durch uns sowie die erforderliche vorherige ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn und Bestätigung der Kenntnis voraus, dass das Recht bei vollständiger Leistungserbringung erlischt. Die bloße Aktivierung eines laufenden Abonnements, einzelne Befehle oder die Zustimmung zu allgemeinen Bedingungen erfüllen dies nicht für sich genommen.
Soweit ein konkreter Kauf rechtlich als kostenpflichtiger digitaler Inhalt statt als laufende Dienstleistung einzuordnen ist, erfordert vorzeitiges Erlöschen sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen: Die Leistungserbringung hat begonnen; Sie haben zuvor ausdrücklich ihrem Beginn innerhalb der Widerrufsfrist zugestimmt; Sie haben die Kenntnis bestätigt, dass dadurch Ihr Widerrufsrecht erlischt; und wir haben die erforderliche Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, etwa per E-Mail, bereitgestellt.
Eine Bezeichnung wie „Token“ bestimmt für sich genommen weder die rechtliche Einordnung noch beseitigt sie Widerrufsrechte. Ist das Recht nicht erloschen und widerrufen Sie einen solchen Vertrag über digitale Inhalte, fällt nach § 357a Abs. 3 BGB kein Wertersatz für deren Nutzung an.
Personalisierung oder KI-Erzeugung digitaler Inhalte begründen keinen allgemeinen Widerrufsausschluss. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt. Maßgeblich sind § 356 BGB und § 357a BGB.
Füllen Sie dieses Formular nur aus und senden Sie es zurück, wenn Sie widerrufen möchten:
(*) Unzutreffendes streichen.